Das Namensspiel: Unsere Suche nach einer Projektidentität
An einem Punkt braucht jedes Projekt einen grossartigen Namen.
Aber heilige Guacamole! Dieses Kapitel hatte es wirklich in sich! Es hat nicht nur ziemlich lange gedauert, bis wir etwas gefunden hatten, das uns beide wirklich begeistert. Nein, wir mussten uns auch durch eine ausführliche Recherche arbeiten. Schließlich wollten wir nicht schon vor dem eigentlichen Start unseres Projekts in ein Fettnäpfchen treten. Irgendwann war es dann so weit – und wir sind begeistert! Erfahre mehr darüber, wie wir diese Aufgabe gemeistert haben.
Du kannst dir sicher vorstellen, dass es in einer Welt, in der bereits Tausende Ideen, Namen und Marken existieren, gar nicht so einfach ist, einen einprägsamen Namen zu finden. Irgendwann fragten wir uns sogar, ob es überhaupt möglich ist, einen Namen zu entdecken, der wirklich gut klingt. Na gut – nehmen wir die Herausforderung an!
Verlieb dich nicht in deine Ideen!
Schon früh im Projekt diskutierten wir verschiedene Möglichkeiten. Doch jedes Mal war entweder Sandrine oder Adrian überzeugt – aber eben nie beide. Das kam für uns nicht infrage. Also mussten wir uns mehr anstrengen, denn wir hatten uns zum Ziel gesetzt, dass wir beide vom Namen begeistert sein sollten. Macht Sinn, oder? Schließlich steht er im Kern für unsere Idee. Wenn schon der Name nur auf einem Kompromiss basiert, ist alles Weitere irgendwie zum Scheitern verurteilt.
Eine wichtige Lektion, die wir gelernt haben: Verlieb dich nicht in deine eigenen Ideen. Anfangs versuchten wir immer wieder, den anderen zu überzeugen – wohlwissend, dass er oder sie eigentlich nicht begeistert war. Trotzdem tüftelten wir weiter daran, diskutierten und versuchten, uns irgendwie dafür zu erwärmen. Doch die Lösung besteht nicht darin, den anderen umzustimmen. Vielmehr geht es darum, aufeinander aufzubauen und gemeinsam etwas zu entwickeln. Das Ziel sollte sein, sich gegenseitig zu inspirieren, sodass sich am Ende beide mit dem Ergebnis identifizieren können.
Zunächst hatten wir uns in zwei bestimmte Projektnamen verguckt. Bei einem davon ersetzten wir einen Buchstaben durch ein Symbol, etwa eine Gabel oder ein Weinglas. Sah großartig aus, fanden wir. Gleichzeitig waren wir uns aber unsicher, ob solche Symbole überall gut ankommen würden oder ob sich dadurch manche Menschen vielleicht „ausgeschlossen“ fühlen könnten. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollten wir Namen vermeiden, die potenziell für Irritationen sorgen könnten – und stattdessen offen und sympathisch auf möglichst viele Menschen wirken 🙂.
Der andere Vorschlag, den wir im Kopf hatten, war ein französischer Name, der lustigerweise im Englischen ganz ähnlich ausgesprochen wird. Wir zogen diese Option ernsthaft in Betracht. Französische Wörter klingen natürlich schick, aber wir fragten uns, ob ein solcher Name genauso viel Anklang finden würde wie ein englischer. Und mal ehrlich – wer möchte schon, dass Ausländer französische Namen falsch aussprechen 😉!?
Nein, oder – ist das wirklich möglich?!
Nach sechs Monaten auf Reisen geschah dann etwas Magisches. In Oaxaca City, das als gastronomische Hauptstadt Mexikos gilt, saßen wir in unserem Lieblingscafé, arbeiteten und diskutierten. Genervt von allem, was wir bisher hatten, griffen wir für eine letzte Brainstorming-Runde zu Stift und Papier. Es ging ungefähr so: „Essen“, „Reisen“, „Gastgeben“, „Kulinarisch“, „Food“, „Nomad“ … Moment mal … Das ist es …! Schnell, googeln! Das gibt’s doch nicht – der Name ist noch frei!! www.food-nomad.com ist verfügbar!!
Wir sind unglaublich happy, dass wir endlich einen schönen Projektnamen gefunden haben. Seitdem ist unsere Identifikation mit dem Projekt und auch unser Commitment noch einmal deutlich gewachsen. Alles wirkt konkreter, greifbarer und realer. Kurz gesagt: Das Projekt nimmt Form an.
Zur Info: Jetzt, da unser Name enthüllt ist, werden wir auch bald unseren Instagram-Account umbenennen. Wir halten euch auf dem Laufenden 😉